Etwa 3% aller Neugeborenen leiden an schweren Erkrankungen, Zustand nach Frühgeburtlichkeit, Fehlbildungen, Stoffwechselleiden oder Behinderungen. Jedoch auch nach dem Neugeborenenalter erleiden Kinder Unfälle, erkranken an kindlichen Krebserkrankung oder schweren, chronischen Krankheiten wie Mukoviszidose oder Diabetes mellitus etc..
In Kinderkliniken werden diese kleinen Patienten kompetent und engagiert betreut. Nach Entlassung aus der stationären Behandlung müssen die Familien mit ihren Kindern einen Weg finden, mit der Krankheit des Kindes umzugehen und im häuslichen Umfeld zurecht kommen.
Teilweise sind die Kinder schwer pflegebedürftig und brauchen spezielle Betreuung. Die Tatsache der Existenz eines kranken Kindes muß verarbeitet werden, die Geschwister fordern ihr Recht auf gleiche Zuwendung. Ein Netz zur Betreuung des kranken Kindes muß gespannt werden, die Lebensplanung der ganzen Familie verändert sich.
Familien sind den speziellen Anforderungen in den wenigsten Fällen gewachsen. Lange Klinikaufenthalte, Operationen, der Tod eines Kindes, aufwändige Versorgung, Ess- und Fütterprobleme, Beatmung und Intensivpflege fordern die Eltern und den Rest der Familie bis an ihre psychischen und körperlichen Grenzen hinaus.
Ein Bindeglied zwischen Kinderklinik, niedergelassenen Ärzten, Institutionen und dem Elternhaus fehlt.
Diese Lücke schließt ELISA mit der familienorientierten Nachsorge, dem ambulanten Kinderkrankenpflegedienst und der Beratung und Therapie bei Ess- und Fütterstörung sowie Palliativversorgung.
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