Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst

Die ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit ist ein noch sehr junges Aufgabenfeld in Deutschland, dementsprechend jung ist auch unser ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst, er ist Teil des umfassenden Angebots von ELISA.

Unser Anliegen ist es, in Familien in deren häuslicher Umgebung unkompliziert Unterstützung anbieten zu können, in denen ein Kind, Jugendlicher oder junger Erwachsener mit einer lebensbegrenzenden oder lebensbedrohlichen Erkrankung lebt. Wir möchten dazu beitragen, die Lebensqualität innerhalb der Familien so lange wie möglich zu erhalten und zu fördern.

Falls von den betroffenen Familien gewünscht, kann diese Unterstützung und Lebensbegleitung ab dem Zeitpunkt der Diagnosestellung bis über den Tod hinaus erfolgen, manchmal nur eine sehr kurze Zeit bis hin zu einer jahrelangen Begleitung: Begleitung der Familie im Leben, im Sterben und teilweise durch die Zeit der Trauer.

Der Erstkontakt erfolgt in der Regel durch eine hauptamtliche Koordinatorin.
Es werden die Bedürfnisse des Familiensystems und die Möglichkeiten der Unterstützung miteinander und individuell abgesprochen und vereinbart. Die Kinder- und Jugendhospizarbeit bezieht sich nicht nur auf das erkrankte Kind, sondern schließt die gesamte Familie ein: Wir betrachten das Familiengefüge als unzertrennbare Einheit.

Ihre Ansprechpartnerin:

Iris Modl
Koordination ambulanter
Kinder- und Jugendhospizdienst
Telefon: (0 84 31) 39 14 98 60
Mobil: (01 57) 57 11 00 08

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Das Herzstück des Kinder- und Jugendhospizdienstes sind die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, sogenannte FamilienbegleiterInnen.

Sie durchlaufen einen umfangreichen Befähigungskurs und werden nach dem Erstgespräch (sofern gewünscht) mit den Familienmitgliedern bekannt gemacht. In der folgenden Begleitungsphase finden regelmäßige Besuche der FamilienbegleiterInnen statt, immer in gegenseitiger Absprache.

Die FamilienbegleiterInnen bieten mit ihrer zur Verfügung gestellten Zeit und ihrem empathischen Engagement wertvolle Entlastung für die betroffenen Familien.
Ihre Hilfe im Alltag und zuhause kann in der Praxis ganz unterschiedlich aussehen, mal ist es das Beschäftigen eines Geschwisterkindes, Spielen oder Vorlesen mit dem erkrankten Kind selbst, Freizeitunternehmungen, Plätzchen backen in der Adventszeit, einfach nur Da sein, ein offenes Ohr haben für die Sorgen und Nöte, Zeit haben und versuchen ein wenig Normalität und Lebensfreude in die Familien zu bringen, in einer manchmal für die ganze Familie absoluten Ausnahmesituation.

Das Angebot des Kinder- und Jugendhospizdienstes ist für die Familien kostenfrei.

Finanziert wird der Dienst und die Ausbildung durch Spenden und einer teilweisen Förderung durch die Krankenkassen.

Weitere Informationsquellen sind beispielsweise: