Sozialmedizinische Nachsorge

Dieses Angebot richtet sich an Familien, deren Kinder sich aufgrund einer Erkrankung oder einer Behinderung in stationärer Behandlung befinden
und nach Hause begleitet werden.

Die Geburt eines früh- oder risikogeborenen Kindes oder die Diagnosestellung einer schweren Erkrankung bedeutet eine Veränderung der Lebenssituation.  Neben den emotionalen Belastungen werden Eltern häufig mit Herausforderungen konfrontiert, die eine Umstrukturierung und Neuorganisation ihres Alltags zur Folge haben.

Gerade die Zeit nach der Entlassung stellt für eine Familie eine besondere Herausforderung dar.

Bereits in der Klinik nimmt die Case Managerin der Sozialmedizinischen Nachsorge Kontakt mit den betroffenen Familien auf, erklärt Versorgungsangebote, organisiert die Nachsorge und begleitet schließlich die Familie nach Hause. Mit viel Einfühlungsvermögen und Fachwissen unterstützt, berät, tröstet und leitet die Kinderkrankenschwester die Eltern bei der oft schwierigen Pflege  ihrer schwer kranken Kinder an.

Bei uns steht die gesamte Familie im Fokus. Gemeinsam in einem Team mit Sozialpädagogen und verschiedenen Therapeuten entsteht ein Netzwerk aus Helfern, damit die Familie möglichst schnell alleine mit der veränderten Situation zurecht kommt.

Regelmäßige Besuche und eine stete Erreichbarkeit der Nachsorgeschwester vermittelt den Angehörigen Sicherheit und Kompetenz. Ist dies erreicht, zieht sich die Nachsorgeschwester zurück, bleibt aber in Notfällen auch weiterhin erreichbar.

Die Sozialmedizinische Nachsorge ist für die Familien kostenlos. Finanziert wird die Sozialmedizinische Nachsorge durch die Krankenkasse und durch Spenden.

Ihre Ansprechpartnerin:

Mitarbeiterbild von Simone Haftel

Simone Haftel
Sozialpädagogin
Telefon: (0 84 31) 39 14 98-21
Mobil: (01 76) 70 76 91 53

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Das ELISA Nachsorge-Team