Durch moderne Medizin lassen sich die meisten Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter sehr gut behandeln. Trotzdem gibt es eine Vielzahl von Kindern mit schweren akuten und chronischen Erkrankungen, die nach einer Krankenhausbehandlung nicht geheilt sondern mit teils schweren Beeinträchtigungen nach Hause entlassen werden müssen.
Mit dem Auftreten einer schweren Erkrankung eines Kindes wird das Gefüge einer Familie stark belastet, Lebensplanungen müssen überdacht werden, der Umgang mit der Krankheit erlernt.
Zu Hause müssen oft die Eltern oder Bezugspersone die Pflege des kranken Kindes übernehmen. Manchmal ist auch die dauerhafte Betreuung durch einen ambulanten Kinderkrankenpflegedienst nötig.
Geschwisterkinder leiden auf ihre Weise unter dem im Mittelpunkt stehenden kranken Kind in der Familie.
Einige Kinder sind auch so schwer krank, dass keine Aussicht auf Heilung mehr besteht, die Lebenserwartung ist begrenzt.
Andere Familien sind insbesondere durch Auffälligkeiten des Essverhaltens der Kinder sehr belastet.
Um diese Familien will ELISA ein Netz des „Sich Kümmerns“ weben, von der Nachsorge zur ambulanten Krankenpflege einschließlich Intensiv- und Palliativpflege, der Schulung von Patienten und deren Familien, der psychologischen und sozialen Betreuung bis zum familienentlastenden Dienst.
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